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Am Donaudamm 4

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Freilicht-Festspiele Vohburg

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Über die Freilicht-Festspiele Vohburg

Seit 2001 strömen alle 2 Jahre zahlreiche Besucher zu den Freilicht-Festspielen Vohburg. Neben den Aufführungen der tragischen Geschichte der Agnes Bernauer erhalten auch die Komödien großen Beifall und viel Lob von der Fachpresse. Ein Grund dafür ist die einmalige Atmosphäre vor historischer Kulisse auf dem Vohburger Burgberg. Ein anderer die mehr als 100 Mitwirkenden, die - angeleitet von einem Profi-Regisseur - mit ihrer großen Freude am Theaterspiel die Zuschauer in ihren Bann ziehen und in Massenszenen wie auch in den kleinen Dialogen begeistern können.

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2017 - GEISTERBRÄU

Die Geschichte

Mehr als 80.000 begeisterte Besucher seit 2001. Mit dem Stück "Geisterbräu" gehen die Freilicht-Festspiele Vohburg im Jahre 2017 in ihre 9. Spielzeit.

Kurz nach dem Tod des Wirtes vom "Unterbräu" beginnt es in Burgberg zu spuken. Schnell machen die Umtriebe des "Geisterbräu" die Runde im Dorf. Der Beginn einer spektakulären und urkomischen Geisterjagd ...

Die Komödie von Joseph-Maria Lutz wurde von Siegfried Ostermeier, der schon für die Freilicht-Festspiele 2015 die Fernsehserie "Das Königlich Bayerische Amtsgericht" mit großem Erfolg bearbeitete, als Basis seiner Vohburger Fassung genommen. Er verlegt das Geschehen in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg und damit in das beginnende Wirtschaftswunder. Das Fernsehen war zwar erfunden, hatte aber Bayern noch nicht erreicht. Dafür setzte sich mit Hilfe des amerikanischen Soldatensenders AFN eine neue Musikrichtung mit aller Macht durch. Mit dem Hit „Rock Around The Clock“ des 19-jährigen Bill Haley begann der Siegeszug des Rock’n’Roll. Und auch das „Wunder von Bern“, als Deutschland am 4. Juli 1954 sensationell Fußball-Weltmeister wurde, fällt in diese Zeit.

Just in dieser Zeit stirbt der Wirt vom "Unterbräu". Wie so oft bei überraschenden Todesfällen kommen nun Dinge ans Licht, die nicht unbedingt für die Bürger von Burgberg bestimmt waren.

Schon als Xaver Bogenrieder, der Wirt vom "Unterbräu" zu Grabe getragen wird, ranken sich wilde Geschichten. Von zahlreichen dubiosen Besuchen in München ist da am Stammtisch die Rede. Als dann tatsächlich eine zwielichtige Dame namens Lola auftritt und einen Teil des Erbes für sich beansprucht ist der Skandal perfekt. Langsam wird klar, dass der "Unterbräu" nicht nur dem schönen Geschlecht in besonderem Maße zugetan war, sondern dass er auch die Brauerei runtergewirtschaftet hat. Die Verehrer der schönen Witwe Wally und Spekulanten sehen nun ihre Chance gekommen, sich die Brauerei samt Wirtin unter den Nagel zu reißen. Das wiederum lässt den „Geist des Unterbräu“ keine Ruhe ...

Zum zweiten Mal nach 2003, als "Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies" mit großem Erfolg aufgeführt wurde, spielen die Freilicht-Festspiele Vohburg ein Stück von Joseph-Maria Lutz. Wieder werden ca. 100 Mitwirkende auf der Bühne stehen und die Zuschauer mit originalgetreuen Kostümen, die schon im Film "Das Wunder von Bern" zu sehen waren,  in die Zeit des Wirtschaftswunders versetzen. 

Nach dem überwältigenden Erfolg mit dem "Königlich Bayerischen Amtsgericht" wird Michael Bleiziffer, der ehemalige Oberspielleiter des Theaters Regensburg, auch die Inszenierung des "Geisterbräu" übernehmen.

Erstes Bild

Eine große Leich

 

Xaver Bogenrieder, ehemals Besitzer des „Unterbräu“ zu Burgberg, wird zu Grabe getragen. Seine 

vier der Beerdigung fernbleibenden Freunde unterhalten sich derweil über die Umstände seines Todes. 

 

Zweites Bild

Der Skandal und späte Gäste 

 

Der Leichentrunk wird jäh unterbrochen als eine Dame namens Lola Sapristi erscheint. Mit ihrer  Forderung nach ausstehenden Rechnungsbeträgen ihres „väterlichen“ Freundes Xaver sorgt sie für reichlich Wirbel.  Der Bräumeister des Unterbräu erhält Besuch vom Totengräber Geistbeck und vom Schäfer Sixtus. Dabei reift der Entschluss, den in finanzielle Schieflage geratenen Unterbräu durch ein  Geisterkomplott zu retten. 

 

Drittes Bild 

Ein Geist kommt selten allein

 

Geistbeck und Sixtus begegnen sich auf dem Dachboden des Unterbräu. Sie machen gemeinsame Sache. Die Geisterstunde kann beginnen. 

 

Viertes Bild

Gerüchte und Haberer

 

Die Burgberger Geschäftsfrauen treffen sich am Marktplatz, um sich über die neuesten Gerüchte zu den unheimlichen Vorgängen und die finanzielle Lage des Unterbräu auszutauschen. Angeführt vom Bürgermeister prangern die Burgberger in einem Haberfeldtreiben die Missstände im Dorf an, um den Geist des Unterbräu zu besänftigen. 

 

Fünftes Bild

Die Verehrer 

 

Nachdem der Gerichtsvollzieher zu Besuch war, eilen die drei Verehrer der Witwe Wally, der Postsekretär, der Apotheker und der Gymnasiallehrer zur Rettung herbei. Doch es kommt anders als erhofft. 

 

Sechstes Bild

Die letzte Chance 

 

Die Gläubiger des Unterbräu wollen ihr Geld eintreiben. Sixtus und der Bräumeister sehen die letzte Chance zur Rettung, indem sie den Geist nochmals zum Leben erwecken. Unerwartete „Hilfe“ kommt in Person des dubiosen Investors Claudius von Steinbeiß.

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