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Freilicht-Festspiele Vohburg

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Über die Freilicht-Festspiele Vohburg

Seit 2001 strömen alle 2 Jahre zahlreiche Besucher zu den Freilicht-Festspielen Vohburg. Neben den Aufführungen der tragischen Geschichte der Agnes Bernauer erhalten auch die Komödien großen Beifall und viel Lob von der Fachpresse. Ein Grund dafür ist die einmalige Atmosphäre vor historischer Kulisse auf dem Vohburger Burgberg. Ein anderer die mehr als 100 Mitwirkenden, die - angeleitet von einem Profi-Regisseur - mit ihrer großen Freude am Theaterspiel die Zuschauer in ihren Bann ziehen und in Massenszenen wie auch in den kleinen Dialogen begeistern können.

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Die Geschichte des Ausschusses der Freilicht-Festspiele Vohburg

Seit 2001 strömen alle 2 Jahre zahlreiche Besucher zu den Freilicht-Festspielen Vohburg. Neben den Aufführungen der tragischen Geschichte der Agnes Bernauer erhalten auch die Komödien großen Beifall und viel Lob von der Fachpresse. Ein Grund dafür ist die einmalige Atmosphäre vor historischer Kulisse auf dem Vohburger Burgberg. Ein anderer die mehr als 100 Mitwirkenden, die - angeleitet von einem Profi-Regisseur - mit ihrer großen Freude am Theaterspiel die Zuschauer in ihren Bann ziehen und in Massenszenen wie auch in den kleinen Dialogen begeistern können.

Agnes-Bernauer-Festspiele 2001 - Der Beginn einer neuen Tradition

2001 sollten anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Kolpingsfamilie Vohburg Agnes-Bernauer-Festspiele stattfinden. Aufgrund des Fehlens einer geeigneten Spielstätte reifte die Idee, die Festspiele unter freiem Himmel aufzuführen. Schnell war klar, dass der Arbeitsaufwand und die Aufgaben von Freilicht-Festspielen mit denen eines Indoor-Theaters nicht zu vergleichen wären. Daher wurde innerhalb der Kolpingsfamilie der Agnes-Bernauer-Festausschuss gegründet. Der Festausschuss hatte Pionierarbeit zu leisten. Waren doch die Agnes-Bernauer-Festspiele die ersten Freilicht-Festspiele dieser Größenordnung in der Region. In allen Bereichen wurde Enormes geleistet und der Grundstein für den andauernden Erfolg der Festspiele gelegt. Noch heute kann der aktuelle Festausschuss von den Erfahrungen und Kontakten aus 2001 zehren. Die Mitglieder des ersten Agnes-Bernauer-Festausschusses waren:

Projektleitung: Ernst Grauvogl (auch Regie), Ludwig Schleibinger, Sepp Steinberger

Musikalische Leitung: Eduard Albrecht, Erwin Kirschner 
Bühnenbild: Kurt Fahn, Entwurf durch Claudia Rühle vom Stadttheater Ingolstadt

Bühnenbau: Markus Leppmeier, Claus Mayer

Beschallung, Beleuchtung:  Karl-Heinz Piller, Unterstützung durch Egon Reinwald vom Stadttheater Ingolstadt

Kostüme: Helmut Eisele, Silvia Gerz, Diana Bachmaier

Maske: Coiffeur Eisele – Helmut Schmidt

Marketing:  Franz Dörfler, Elisabeth Felser, Hans Kalb, Erwin Kirschner, Joseph Pflügl, Josef Steinberger, Klaus Romberg, Erwin Schneeberger, Nadine Wilhelm

In wechselnder Besetzung organisiert der Festausschuss bis heute die Freilicht-Festspiele Vohburg. Auch heute sind mit Ludwig Schleibinger, Ernst Grauvogl, Karl-Heinz Piller Helmuth Eisele und Franz Dörfler noch einige Gründungsmitglieder im Festausschuss vertreten.

Vom Agnes-Bernauer-Festausschuss zu den Freilicht-Festspielen Vohburg

Die Agnes-Bernauer-Festspiele wurden nach 2001 im 4-jährigen Rhythmus gespielt. Doch der große Erfolg von 2001 bewog den Festausschuss dazu, schon 2003 mit "Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies" ein anderes Stück zu spielen. Seitdem werden alle 2 Jahre Festspiele in Vohburg abgehalten. Bis 2013 wechselten sich die Agnes-Bernauer-Festspiele mit anderen Theaterstücken ab. 2014 wurde beschlossen, dass der Abstand von 4 Jahren zu kurz für die Agnes-Bernauer-Festspiele sei. Um den Festausschuss und die Festspiele auf ein breiteres Fundament zu stellen, wurde der Agnes-Bernauer-Festausschuss daraufhin in Ausschuss der Freilicht-Festspiele Vohburg umbenannt und ein neues Markenbild entwickelt, das sowohl der Tradition der Agnes-Bernauer-Festspiele als auch den anderen Freilicht-Stücken Rechnung trägt. 

Die Historie des Theaterspiels der Kolpingsfamilie und der Agnes-Bernauer-Festspiele vor 2001

1904 hatten sich Unstimmigkeiten zwischen dem Verein und seinem Präses ergeben. Der Bischof von Regensburg schaltete sich ein. Er gab Präses A. Obermaier den Auftrag, die Angelegenheit zu bereinigen. Deshalb wurden die „ausgelassenen Tanzvergnügungen“ durch Laienspiele ersetzt. Seitdem spielte man alljährlich zwei bis drei Theaterstücke.

Dies mag auch der Grund dafür gewesen sein, dass das Drama „Agnes Bernauer“ erst 1909 und nicht schon 1901 zur 150-Jahrfeier gespielt wurde. Es ist allerdings nicht bekannt, ob man damals schon das Textbuch von Martin Greif wählte. Doch ist dies anzunehmen, weil Friedrich Hebbel in seiner Bernauer-Tragödie Vohburg kaum erwähnt. 1909 waren es immerhin 4 Aufführungen. 1926 spielte der Verein „Agnes Bernauer“ zur 175-Jahrfeier sechsmal, zur 200-Jahrfeier 1951 sogar 17 mal und im Jahre 1976 wurde mit 18 Aufführungen zur 225-Jahrfeier ein vorläufiger Höhepunkt erreicht.

Daneben wurde immer noch das Laienschauspiel gepflegt, das sich immer großer Beliebtheit bei der Bevölkerung erfreute. Diese Tradition nahm leider 1994 ein jähes Ende: nach dem großen Erfolg „Ziag‘ de aus, Josef“ konnte der Rathaussaal, den die Kolpingsfamilie bis dahin als Aufführungsort nutzte und der in Eigenleistung für die Agnes-Bernauer-Festspiele 1976 hergerichtet wurde, wegen baulicher Mängel nicht mehr für größere Veranstaltungen genutzt werden. Nachdem man mehrere Alternativen untersucht hatte, kam man zu dem Ergebnis, dass in Vohburg außer dem Rathaussaal kein geeigneter Raum vorhanden war, um ein Theater aufzuführen und so schlief die Tradition des Theaterspielens ein. Mittlerweile hat sich in der Kolpingsfamilie mit dem "Bauerntheater Vohburg" auch wieder eine Theatergruppe gebildet, die seit 2014 Theaterstücke im Kultur-Stadl spielt.

Weitere Einblicke in das Theaterschauspiel der Kolpingsfamilie Vohburg bekommen Sie hier.